Über mich

Hallo, ich bin Kerstin!

Du möchtest also mehr über mich erfahren? Das freut mich! Ich selbst bin auch immer neugierig, wer hinter anderen Blogs steckt. Aber um ehrlich zu sein, mag ich meine “Über mich”-Seite nicht wirklich und ich habe sie auch schon mehrmals überarbeitet.

Wieso, fragst du dich?

Naja, ich könnte dir an dieser Stelle erzählen, dass das Reisen meine Leidenschaft ist und ich nichts lieber mache, als ständig in anderen Ländern unterwegs zu sein. Das kannst du dir aber sicherlich denken – sonst würde ich ja keinen Reiseblog betreiben.

Deshalb erzähle ich dir an dieser Stelle lieber von einem meiner Reiseerlebnisse. So erfährst du etwas über mich und den Grund, weshalb ich das Reisen liebe.

Mein erste Soloreise in Japan

Ich war zum ersten Mal in Japan und zum ersten Mal ganz allein verreist. Es war der vorletzte Tag und ich war begeistert von dem Land. Die Tage zuvor habe ich Couchsurfing genutzt und auf diese Weise viele neue Leute kennengelernt, die mir Japan (und ihre Heimatländer) näher gebracht haben. Für die letzten beiden Tage wollte ich unbedingt in einem Zimmer im japanischen Stil übernachten. Also mit Tatami-Matten und Futon. Da ich mir kein Ryokan leisten konnte, wurde es ein Hostel, das sich dafür in der Nähe vom Tokyo Skytree befand. 

Tokyo Skytree

Und so ließ ich mich einfach treiben, schaute mir den Skytree und Senso-ji in Asakusa an, probierte viele leckere Speisen wie Kakigori oder Dango und machte am Ende einen Großeinkauf im Donki, damit ich viele schöne Andenken mit nach Deutschland nehmen konnte. 

Und dann wurde es dunkel…

Als es langsam dunkel wurde, bekam ich ein mulmiges Gefühl, denn ich bin nicht gerade für einen guten Orientierungssinn bekannt und im Dunkeln ist es noch schwerer etwas wiederzufinden. Ich kannte mich in der Gegend gar nicht aus und war den ganzen Tag so viel rumgelaufen, dass ich am Ende nicht wusste, wie genau ich zurück zum Hotel kam. Deshalb ging ich zum Bahnhof, um mit der Bahn nach Hause zu fahren. Allerdings stellte sich heraus, dass von der Haltestelle aus keine Bahn direkt zu “meiner” Station fuhr. Da ich mit der Bahn einen riesen Umweg hätte machen müssen, entschied ich mich doch dafür zu Fuß zu gehen. Ich konnte ja notfalls Leute nach dem Weg zum Hotel fragen.

Das machte ich auch direkt und fragte mich durch. Mittlerweile wusste ich, dass die wenigsten Japaner Englisch konnten und nutzte deshalb meine wenigen Japanischkenntnisse, die in dieser Situation Gold wert waren. So ging ich weiter und weiter, aber von meinem Hotel keine Spur.
Es war mittlerweile stockdunkel und immer weniger Leute waren auf der Straße. Ich sah auch kein Taxi, dass ich hätte nehmen können. Meine Einkaufstüten wurden immer schwerer, meine Füße taten weh und ich war komplett nass geschwitzt (es war Sommer). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich komplett falsch war. Ich hatte kein Internet und es gab keine Straßenschilder. Ich wurde immer verzweifelter und war kurz vorm Weinen.

Dann sah ich einen Mann und fragte ihn. Zwar konnte er mir nicht helfen, aber er winkte seine Frau zur Hilfe dazu. Diese wusste tatsächlich, wo meine Unterkunft lag. Sie sagte, es sei ganz in der Nähe und beschreibte mir den Weg. Ich bedankte mich und wollte weitergehen, doch die Frau nahm ihr Fahrrad und meinte, sie würde mich dorthin bringen. Ich konnte es kaum glauben! Sie sah meine vollen Einkaufstaschen und zeigte auf ihren Gepäckträger, aber ich schüttelte den Kopf und sagte es wäre ok. Ich war ihr ohnehin schon dankbar, dass sie mich wirklich zu meinem Hostel brachte. 

Es stellte sich heraus, dass ich nur noch zwei Straßen von meinem Hotel entfernt war. Jeder Einzelne hatte mich also Stück für Stück näher zu meiner Unterkunft gebracht. Ich weiß nicht, was ich ohne ihre Hilfe gemacht hätte. Der Frau wäre ich am liebsten vor Freude um den Hals gefallen. Zurück in meinem Zimmer, war ich total erleichtert und erschöpft, aber auch irgendwie stolz, dass ich diese Situation alleine gemeistert habe. Und ich habe gelernt, dass ich lieber mit der Bahn einen Umweg zu fahren sollte als orientierungslos im Dunkeln durch die Straßen zu wandern :D.

So viel zu mir und meinen Erlebnissen. Jetzt fragst du dich vielleicht, wieso ich überhaupt diesen Blog übers Reisen gestartet habe, obwohl es doch  schon so viele gibt…

Wieso gibt es Travelket?

Ich bin fest davon überzeugt, dass man süchtig nach Reisen sein oder, wie es so schön auf Deutsch heißt, unter Fernweh leiden kann. Für mich ist mein Blog deshalb auch so eine Art Selbsttherapie gegen diese Reisesucht. Denn ich habe zurzeit einen Vollzeitjob und muss irgendwie den Spagat zwischen Fernweh und Arbeit meistern. Und wenn ich gerade nicht reisen kann, dann kann ich hier zumindest darüber schreiben und mich mit Gleichgesinnten austauschen.

Ich lasse mich gerne von anderen Blogs zu neuen Reisezielen inspirieren und viele Tipps, die ich dort gelesen habe, waren auf Reisen sehr hilfreich. Deshalb will ich mit travelket.de etwas zurückgeben und meine Erfahrungen hier mit dir teilen.

Welche Themen erwarten dich?

Individualreisen sind meiner Meinung nach die beste Art zu reisen und deshalb werde ich dir auf diesem Blog Tipps geben, wie auch du dir deine Traumreise selbst zusammen basteln und dabei auch noch sparen kannst. Vielleicht kann ich dir sogar Mut machen, alleine loszuziehen. Solotrips sind wirklich toll!

Am liebsten mag ich Fernreisen, wobei ich bisher nie länger als ein paar Wochen am Stück unterwegs war. Zu Langzeitreisen und Slow Travel findest du hier also nichts. Ich finde, auch in kurzer Zeit kann man viel von einem Land sehen.

Außerdem will ich dir einen Einblick in die Kulturen und Traditionen anderer Länder geben. Es gibt nichts Spannenderes, als zu lernen, wie Menschen auf einem anderem Fleck der Erde leben. Deshalb findest du hier Artikel über Sprachen und das Essen anderer Länder.

Und wenn du gerade nicht reisen kannst, dann zeige ich dir, wie du dein Fernweh zuhause stillen kannst. Mein bestes Medikament dagegen ist das Kochen von Gerichten aus aller Welt. Wenn ich mir zum Beispiel ein Thai Curry zubereite, kommen sofort wieder Erinnerungen aus meinem Thailandurlaub hoch und es geht mir gleich wieder besser.

Jetzt habe ich irgendwie doch etwas über mich erzählt.
Also Mission accomplished! 🙂
Du willst mehr über ein Thema oder mich wissen?
Dann schreib mir doch einfach. Ich beantworte gerne deine Fragen :).

Sorry, aber du darfst du die Inhalte meiner Seite nicht kopieren. Du kannst mich aber gerne kontaktieren, wenn du Interesse an meinem Content hast :).